Unrecht durch Rechtsprechung –
Die Entscheidungen des NS-Sondergerichts bei dem Landgericht Saarbrücken in den Jahren 1936 bis 1945

Herausgeber: Şirin Özfirat, Peter Strobel
Band: Band 2 (1943–1945)
Erscheinungsjahr: 2022
Format: A4 (Dokumentationsband)
ISBN: 978-3-946851-67-7
Preis: 29,80 € inkl. MwSt.
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Inhaltsbeschreibung
Wie wirkten sich Krieg, Mangelwirtschaft und totalitäre Kontrolle auf die Strafjustiz aus? Band 2 des Dokumentationsprojekts „Unrecht durch Rechtsprechung“ widmet sich den Entscheidungen des NS-Sondergerichts bei dem Landgericht Saarbrücken in den Jahren 1943 bis 1945.
Im Mittelpunkt stehen Verfahren aus der Spätphase des Nationalsozialismus, insbesondere zu Kriegswirtschaftsverbrechen, Feldpostdiebstählen, Plünderungen sowie zum verbotenen Umgang mit Kriegsgefangenen. Die Dokumentation macht anhand umfangreicher Aktenauszüge sichtbar, wie strafrechtliche Normen zur Durchsetzung nationalsozialistischer Moral-, Ordnungs- und Herrschaftsvorstellungen instrumentalisiert wurden.
Der Band ermöglicht einen aktennahen Zugang zu Anklagen, Urteilen, Strafzumessungen, Gnadengesuchen und Vollzugspraxen und legt zugleich die Eingriffe der Justiz in das private und intime Leben der Betroffenen offen. Er richtet sich an Forschung, Lehre, politische Bildung sowie an eine historisch interessierte Öffentlichkeit.
Herausgeber
Herausgegeben von Şirin Özfirat und Peter Strobel im Rahmen des Projekts „Nationalsozialistisch beeinflusste Rechtsprechung im Saarland“.
Zitierhilfe
[Özfirat/Strobel (Hg.): Unrecht durch Rechtsprechung. Die Entscheidungen des
NS-Sondergerichts bei dem Landgericht Saarbrücken in den Jahren 1936 bis 1945.
Band 2 (1943–1945). Verlag Alma Mater, Saarbrücken 2022,
ISBN 978-3-946851-67-7.]
